Veranstaltungsformate

Über Tische und Stühle

Für jede Veranstaltung gibt es den optimalen Rahmen. Wie effizient eine Weiterbildung und wie kreativ ein Workshop ist, hängt von der Wahl des Formats und der dazu passenden Location ab. Eignet sich eher ein klassisches Format für Ihre Veranstaltung oder verspricht ein interaktives Format mehr Erfolg? Welche Bestuhlung passt dazu und welche Locations bieten sich an, damit Ihre Veranstaltung zu einer runden Sache wird?

Mit welchem Format gelingt die Veranstaltung?

Ein Vortrag, eine Vorlesung oder eine Rede finden meist vor größerem Publikum statt. Je nach Länge des Vortrags eignen sich hier einfache Stuhlreihen oder bei kürzeren Reden Stehplätze.

Zum Kongress, zur Fachkonferenz oder zur Jahresauftaktveranstaltung werden in der Regel viele Teilnehmer erwartet. Damit Schreibutensilien und Unterlagen Platz finden, sind Tische notwendig. Entsprechend große Räumlichkeiten sind von Vorteil, damit alle Teilnehmer sowie Redner genügend Platz haben. Eine gut erreichbare Lage bietet sich an, oft kommen die Teilnehmer aus allen Himmelsrichtungen angereist. Genügend Zimmer sollten zur eventuellen Übernachtung bereitstehen und das gastronomische Angebot sollte für Großveranstaltungen ausgerichtet sein.

Kreative Workshops und kleinere Meetings mit dem Fokus auf Brainstorming benötigen den passenden Raum und ein entspannendes Ambiente, um sich auf Gruppenarbeit und Diskussionsrunden konzentrieren zu können. Tipp: Das Fishbowl Format, mit seiner Innen- und Außenkreis Bestuhlung, ist eine sehr gute Methode, die die Diskussionsführung in der Gruppe unterstützt.

Locations für kreative Workshops sollten attraktive Rahmenprogramme für Teambuildings anbieten, weil gemeinsame Aktivitäten die Gruppe stärken. Die Umgebung und das direkte Umfeld spielen eine ganz besondere Rolle, wenn es um Kreativität geht; Räume in einer exklusiven, originellen oder inspirierenden Umgebung helfen den Teilnehmern kreativ zu werden. Alternative Bestuhlung: Der individuelle Stuhlkreis verdeutlicht die Einzigartigkeit der Teilnehmer durch verschiedene, individuelle Stühle.

Das Open Space Format ist vor allem eine Methode für Großgruppen. Inhaltlich sind keine Themen vorgegeben, jeder Teilnehmer kann komplexe, dringliche gemeinsame, aber auch persönliche Themen ins Plenum einbringen. Im Plenum ist ein Stuhlkreis üblich. Anschließend werden die Themen in Arbeitsgruppen ausgearbeitet, die Ergebnisse werden am Ende gesammelt. Wichtig ist, dass die Räume für die Arbeitsgruppen nicht weit entfernt sind, sonst muss für den Raumwechsel extra Zeit eingeplant werden.

Auch das Bar Camp ist eine geeignete Methode für Großgruppen, allerdings ist das Format etwas lockerer organisiert. Am Anfang stehen verschiedene Sessions zur Themenfindung. Möglichst alle Teilnehmer sollen sich mit Vorträgen oder bei Diskussionsrunden einbringen. Beide Formate haben eine Gemeinsamkeit: Es werden keine Tische benötigt.

Bei der Methode „World Café“ werden Tische benötigt. Hier sitzen die Teilnehmer im gleichen Raum verteilt an kleinen Tischen mit max. 8 Personen und arbeiten an den dazu im Voraus schon festgelegten Fragestellungen. Die vorab definierten „richtigen“ Fragestellungen sind eigentlich das charakteristische Merkmal des World Cafés. Sie müssen die Neugierde wecken und Diskussionen anregen. Sie sind offen gestellt, sodass jeder Teilnehmer leicht in den Dialog einsteigt.

Ein Slam ähnelt der Methode eines Kurzvortragsturniers. In Kurzvorträgen stellen Redner (Slammer) ihre Beiträge, meist sind es Ideenbeiträge, Erfindungen und Forschungen vor. Am Ende bewertet das Publikum die Slammer und ein Sieger wird gekürt. Ein Business Slam bietet sich an, wenn besondere Themen und Herausforderungen in einem zeitlich knappen Rahmen von ca. 10 Minuten dem Kollegium präsentiert werden sollen. Das ganze Event wird moderiert; in lockerem Ambiente wird Fachwissen für alle, knackig und mit Witz aufbereitet, vermittelt.

Manchmal ist ein längeres, ausgiebigeres Brainstorming nötig, um Lösungen zu finden. Hier bietet sich ein Thinkathon an. Dieses Format geht meist über 2 Tage oder sogar länger. Eine Wohlfühlatmosphäre mit viel Platz und Raum zur individuellen Entfaltung unterstützt den Erfolg eines Thinkathons. Alles was die Kreativität und Konzentration steigert ist willkommen. Eine gesunde Verpflegung, verschiedene Bewegungsangebote und die Bereitstellung verschiedener Materialien und Hilfsmittel helfen bei der Erarbeitung von Lösungen.

Produktpräsentationen mit der Pecha Kucha Methode? Versuchen Sie es. Nie mehr langweilige Präsentationen mit Einschlafpotenzial dank dieser aus Japan stammenden Mehthodik: 20 Folien, 1 Bild pro Folie, 20 Sekunden pro Folie, Dauer des gesamten Vortrags ist 6 Minuten und 40 Sekunden. Es gibt keine Graphen und keinen Text. Vielleicht eine neue Art Ihre Firma einprägsam vorzustellen?

Informieren Sie sich bei Ihrem MICE Desk welche Tagungs­hotels mit Ihren Angeboten am besten zu Ihrem geplanten Veranstaltungsformat passen.

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